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Ostseebad Bansin

Die Gemeinde Bansin ist ein Ortsteil des Ostseebades Heringsdorf und gleichzeitig ein eigenständiges Seeheilbad. Dabei gehört der Ort verwaltungstechnisch zum Landkreis Ostvorpommern des Landes Mecklenburg Vorpommern. Schon in früher Zeit der Bädergeschichte erlangte das heutige Seeheilbad als eines der drei sogenannten Kaiserbäder eine große Bedeutung. Dabei ist Bansin aber nicht nur ein Ostseeheilbad sondern verfügt auch mit seinen Binnenseen über schöne Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Der Mümmelkensee, der Gothensee und der Schloonsee sind dabei sicher die drei bekanntesten.

Das im östlichen Teil von Usedom gelegene Bansin wurde bereits um 1256 erstmals urkundlich erwähnt. Damals hieß der Ort noch Banzino, wobei der Name wendischen Ursprungs ist und somit eine wendische Erstbesiedlung nahe legt. Heute ist vor allem die eindrucksvolle Bäderarchitektur mit ihren zahlreichen wunderschönen Villen ein eindrucksvolles Zeugnis vergangener Tage. Da die Gemeinde heute in nicht mal drei Stunden Zugfahrt oder Autofahrt von Berlin aus erreichbar ist, wird Bansin nach wie vor auch als „die Badewanne Berlins“ bezeichnet. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist sicher die Seebrücke von Bansin, die eine Länge von 285 m besitzt.

Eine weitere sehr interessante Sehenswürdigkeit ist aber auch die Waldkirche. dabei handelt es sich um eine Kirche, die nicht im Stadtzentrum von Bansin sondern an einem Waldgebiet gelegen ist und eine wunderschöne Architektur sowie Inneneinrichtung besitzt. Sie stammt erst aus dem Jahre 1939 und ist deshalb im Vergleich zu anderen Kirchen der Region noch sehr jung.

Das Tropenhaus Bansin ist als ein kleiner Zoo ebenfalls öffentlich zugänglich und bietet ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. In der angegliederten Ferienanlage kann zudem auch übernachtet werden.